Wir verfolgten 6 Stunden lang eine Superzelle mit fantastischen Strukturen von Limon (CO) bis Goodland (KS). Später ging die Zelle mehr in ein QLCS/Bow Echo über. Bis in die Nacht hinein konnten wir noch Blitze fotografieren. See english summary below.

Was für ein Tag! Heute haben wir zu sehen bekommen, worauf wir gewartet haben: Struktur mit ausreichend Zeit zum genießen. Das Setup war heute gut genug um Superzellen in den High Plains zu produzieren. Die Modelle waren dazu auch recht einig (zumindest RAP und NAM). Und wir haben heute ordentlich Bodenwind aus Südost im Gegensatz zu gestern.

Unsere Strecke am 26.05.2017 (gesamt: 667,1 km):

Nach gepflegtem Lunch bei Denny’s ging es westwärts nach Limon (CO) als Ausgangspunkt. Unsere erste Zelle aus den Bergen hatten wir bereits im Blick und fuhren ihr nordwärts nach Last Chance entgegen (der Ort heißt wirklich so). Mit uns die Chaserkonvergenz samt Tourbussen, DOW etc. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich unsere Zelle immer prächtiger und machte deutlich, dass sie mehr will wie wir auch.

Noch ein Stück weiter östlich und dann wieder nach Nord kamen wir ihr näher. Wallcloud zeigte sich auch:

Der Hund grub sich schon mal seinen Schutzraum:

Wir wagten uns noch einmal näher ran an den Clear Slot. Für ein paar Aufnahmen reichte es – spektakulär und wild zeigte sich der Himmel über uns:

Dann hieß es schnell ausweichen nach Süden. Das merkten auch alle Anderen und schon stockte es auf der Straße. Unsere erste Erfahrung mit der Chaserkonvergenz hatte keinen guten Eindruck hinterlassen. Wenn es drauf ankommt, ist die Straße dicht und man kommt nicht schnell genug weg.

Wir repositionieren uns ostwärts neu und bauen erstmal wieder Abstand zur Zelle und zur Chaserkonvergenz auf. Dann zeigte sich die Superzelle von ihrer besten Seite:

Besonders beeindruckend auch der Inflow am Boden wie im Low-Level. Am Boden drückt der Wind aus Südosten, wir können kaum ruhig stehen. Am Himmel zieht es Wolkenbänder auf breiter Fläche zur Zelle hin. Wahnsinn!

Und wieder verlagern wir uns. Nun macht sie mehr Anstalten vom Classic-Mode in den HP-Mode zu gehen. Fotogen aber allemal:

Mittlerweile wurde übrigens ein Tornado berichtet. Wir konnten nichts sehen, da der Rüssel im Niederschlag verborgen war. Dafür weiterhin einfach super Strukturen:

Im weiteren Verlauf ging es die Zelle nun mehr und mehr in eine QLCS-Form und schließlich Bow Echo über. Die Dämmerung brach auch langsam ein und es blieb noch mehrmals Gelegenheit Blitze zu fotografieren, als wir uns auf den Weg nach Hays machen, um für den nächsten Tag wieder bereit zu sein.

An diesen Tag werden wir wohl noch oft zurückdenken. Diese Struktur hat der Großteil des Teams so noch nicht gesehen. Auch unsere alten Hasen waren zufrieden. Wir hatten ausreichend Zeit an mehreren Punkten gerade zu Beginn längere Zeit in Ruhe zu beobachten. Die Navigation funktionierte und ein Hoch auf unsere Fahrer, die uns sicher über Feldwege und durch Chaserkonvergenzen führten.

What did we learn yesterday? Right. The simpler option is not always the wrong option. So let’s put it to test and go with the mainstream. Since all models provided us with essentially the same guidance, the target area in northeast Colorado (Limon, CO) stood undisputed.

Sure enough, we got to Limon and all we had to do is to drive a few miles north and the storm of the day was already waiting for us (and thousands of other chasers, given the almost ridiculously simple forecast this time around). Early afternoon and all was set for the show of the day.

One hour in, the storm has developed into a classic supercell and another 30 minutes later we would have a High Plains beauty with terrific mesocyclone, wallcloud, clear slot and heavy rotation. It was only a matter of time until this beast would spit out a tornado.

It didn’t happen yet as this cycle to form a mesocyclone ended and things became rain-wrapped for a while. But this thing wouldn’t give up any time soon. While it did pick up travel speed, it nicely re-organized, forming a picture-perfect rotating hook only classic supercell are able to produce and sustain.

The rain wouldn’t completely disappear though, which made it difficult to see all the action that was happening in the inflow/wallcloud region of the storm. But it’s massive mesocyclone was just breathtakingly amazing. This is the reason why people including ourselves keep coming back to the Plains. The storm kept on going and was hook-shaped and tornado-warned at the radar.

Crazy inflow and still no significant outflow led this monster continue to spin and eventually it did throw a tornado as witnessed by others who dared to stay closer. Even when it got dark - now 3 to 4 hours into the chase - this guy just kept going.

We did stay ahead for the rest of the evening until we reached our final destination of the day in Hays, KS around midnight. More than 8 hours on one cell, finished off with a couple of stops in order to document the light show that also only these kinds of storms can produce.

More than 8 hours on one cell, finished off with a couple of stops in order to document the light show that also only these kinds of storms can produce. And if that wasn’t enough, the nightly da-capo when the storm moved over the motel did not disappoint either. Countless near-strikes made us stay awake for another two hours. A perfect chase day with a very solid model forecast performance which reconfirmed what we learned the day before ;-)

Kommentar schreiben

Bitte schreiben Sie nur Kommentare, die sich inhaltlich auf den Beitrag beziehen und beachten Sie die entsprechenden Gesetze und die Netiquette im Umgang miteinander. Wir behalten uns vor, einzelne Kommentare bei Nichteinhaltung zu löschen.


Sicherheitscode
Aktualisieren

Zum Seitenanfang